Neujahrsempfang 2026 der Hospiz-Stiftung: Ein Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr 2025

Der diesjährige Neujahrsempfang der Hospiz-Stiftung Region Einbeck-Northeim-Uslar war ein bewegendes Ereignis voller Dankbarkeit und Zuversicht für das kommende Jahr. Der Vorstandsvorsitzende Dirk Ohlmer reflektierte über das vergangene Jahr 2025, das durch zahlreiche kulturelle und soziale Höhepunkte geprägt war. Die Hospiz-Stiftung hat sich als ein Leuchtturm des Mitgefühls und der Unterstützung erwiesen.
Spendenaktion der KGS Moringen
Besonders hervorzuheben ist die Spendenaktion der Klasse 6.2 der KGS Moringen. Ein intensiver Dialog über die Themen Sterben und Trauer entstand, der weit über die geplante Zeit hinausging. Diese Begegnung zeigt, wie offen und interessiert Jugendliche mit dem Thema Lebensende umgehen können. Solche Projekte sind nicht nur wichtig für die Stiftung, sondern auch für die Gemeinschaft, da sie junge Menschen dazu ermutigen, sich mit existenziellen Fragen auseinanderzusetzen.
Kulturelle Höhepunkte und Engagement
Der Neujahrsempfang erinnerte an bedeutende kulturelle Veranstaltungen, darunter die musikalischen Andachten mit Konrad Linkmann und Emily Birkert sowie die Auftritte der Berliner Alltagspoeten Friedrich & Wiesenhütter. Das Theaterstück über Katharina von Bora und Martin Luther, geschrieben von Dorothea Speyer-Heise, fand ebenfalls großen Anklang. Diese kulturellen Ereignisse unterstreichen die Bedeutung der Kunst als Brücke zwischen den Menschen und der Hospizarbeit.
Dank an engagierte Unterstützer
Ein besonderes Dankeschön richtete Ohlmer an Luisa Chanut und Thomas Herold, die durch ihr Drehorgelspiel auf verschiedenen Festen Spenden sammelten. Unterstützungen durch die Kreissparkasse Northeim und die Initiative „drive 4ur Community“ von Ford Hermann ermöglichten es der Stiftung, den Ambulanten Hospizdienst Solling-Leine mit über 12.000 Euro zu fördern. Solche Unterstützungen sind von unschätzbarem Wert und zeigen, wie wichtig Gemeinschaft und Zusammenhalt sind.
Geplante Veranstaltungen für 2026
Für das kommende Jahr sind bereits neue Veranstaltungen geplant. Den Auftakt bildet im März eine Lesung mit Ingo Fischer aus seinem Buch _„Frau Schuberts letzte Reise“_. Ziel ist es, durch kulturelle Begegnungen weitere Spenden zu generieren und das Thema Hospizarbeit in die Öffentlichkeit zu tragen. Die Stiftung plant auch weitere Theateraufführungen und musikalische Abende, um das kulturelle Erbe der Region zu fördern und ihre Arbeit weiter zu unterstützen.
Ehrenamtliches Engagement im Fokus
Annette Hartmann, Koordinatorin des Ambulanten Hospizdienstes Leine-Solling, würdigte die Leistungen der ehrenamtlichen Helfer. Besonders hervorzuheben sind Elke Schoppe, Ingrid Schütte und Helga Riedmiller, die sich mit ihrem Engagement beispielhaft für die Hospizarbeit einsetzten. Ohne das unermüdliche Engagement dieser Helfer wäre die Hospizarbeit nicht denkbar. Ihre Hingabe und ihr Mitgefühl machen einen erheblichen Unterschied im Leben der Menschen, die sie unterstützen.

Eine eindrucksvolle Metapher zum Abschluss
Dorothea Speyer-Heise, Krankenhauspastorin im Ruhestand, sorgte mit einer eindrucksvollen Metapher für einen nachdenklichen Moment. Sie verglich den Menschen mit einer Büroklammer – fähig, Verbindungen zu schaffen und zu bewahren. Diese Metapher fasst die Essenz der Hospizarbeit zusammen – das Schaffen und Bewahren von Verbindungen in Zeiten des Abschieds.
Der Neujahrsempfang der Hospiz-Stiftung zeigte eindrucksvoll die Vielfalt und Lebendigkeit der Hospizarbeit in der Region. Mit Dankbarkeit und Zuversicht blickt die Stiftung auf das Jahr 2026, das im Zeichen von Menschlichkeit, Begegnung und Verbundenheit stehen soll. Die Hospiz-Stiftung setzt darauf, das Bewusstsein für ihre Arbeit weiter zu schärfen und die Bedeutung von Gemeinschaft und Unterstützung zu betonen. Mit der Planung und Durchführung neuer Projekte und Veranstaltungen strebt die Stiftung danach, ihre Mission fortzusetzen und das Leben der Menschen in ihrer Region zu bereichern. Natürlich freut sich die Stiftung auch im neuen Jahr wieder über zahlreiche Spenden.












